AH-Präse

war

Max Reidl


Spiele

gesamt:

18

gewonnen:

4

unentschieden:

4

verloren:

10

 

 

Name

Vorname

Einsätze

Tore

         

1

Bliemel

Adam

11

0

2

Gottwald

Richard

11

0

3

Furtmayr

Christian

10

0

4

Beutlhauser

Jochen

9

8

5

Späth

Christian

9

2

6

Unterstraßer

Rudi

9

2

7

Dobler

Sepp

8

9

8

Vielberth

Raimund

8

1

9

König

Christian

8

0

10

Schwabe

Michael

8

0

11

Reidl

Max

8

0

12

Gaßbichler

Hans

7

1

13

Stephan

Peter

7

1

14

Fenzl

Andi

5

5

15

Greisinger

Robert

5

0

16

Vorderegger

Michi

4

3

17

Frank

Jochen

4

0

18

Weinzierl

Siegi

4

0

19

Schleipfner

Hubert

3

1

20

Bugla

Peter

1

0

21

Rulle

Rene

1

0

         
   

Gesamttore:

33

         
   

Gegentore:

55


AH-Oktoberfest-Turnier
Samstag, 23.09.00 ab 09.00 Uhr in München

Ich will nicht nach Innsbruck!
(von Rudi Unterstraßer)

Die AH des TSV Rimsting war als Titelverteidiger in dieses Turnier gegangen. Es stellte sich nun die Frage, ob die wackeren Mannen vom Chiemsee mit dieser Bürde fertig werden. Im Training, am Dienstag zuvor, war man noch recht zuversichtlich, alle sprühten vor Tatendrang.
Als dann am Turniertag vor der Abfahrt um 07.00 Uhr die Vollzähligkeit festgestellt werden sollte, wurde mit Entsetzen bemerkt, dass sich ein wichtiger Spieler krank gemeldet hatte. Sepp Dobler, sonst immer einer der eifrigsten und fleißigsten Spieler beim TSV, schwächelte wegen einer angeblichen Erkältung. Diese konnte bis zur Abfahrt um 07.30 Uhr (man wartete noch so lange) auch von unserer medizinischen Abteilung (Max Reidl, tätig im Kreiskrankenhaus Prien) nicht bestätigt werden. Aber Sepp Dobler und kneifen, das kann nicht sein! Nein nein, das gibt es auf keinen Fall! Also wurde die Erkrankung als Entschuldigung fürs Fehlen angenommen.
Durch die Absage von Sepp Dobler war die AH natürlich entsprechend geschwächt, denn er war es ja, der in den letzten Wochen im Team immer eine beständige Leistung gebracht hatte, und vor allem traf er zuletzt auch manchmal das Tor! Aber was soll's, war die einhellige Meinung der verbliebenen Kämpfer, wichtig ist doch eigentlich nur, dass man nach Turnierende pünktlich um 12.00 Uhr im Augustiner-Zelt zum Edelstoff-Oktoberfestbier kommt.
Man stieg somit in Erwartung eines netten Wiesnbesuches in den Bus eines Unternehmers aus Gstadt/Chiemsee. Der Busfahrer (er nannte sich Charlie) verstand es ausgezeichnet, die Moral der Rimstinger Kicker noch weiter zu dämpfen. Absolutes Handy-Verbot im Bus war Devise, weil sonst nämlich der Bus nicht mehr weiter fahren kann, und außerdem kommt einen dann die Fahrt auf mehrere zigtausend Mark. Also machten alle die Handys aus. Es stellte sich sowieso die Frage, mit wem man an einem Samstagmorgen zwischen 07.30 und 08.30 Uhr telefonieren sollte? Das zweite Verbot traf manche Spieler schon härter: ein Nichtraucher-Bus war das! Max, was hast Du da geordert. Aber nachdem den Süchtigen erläutert wurde, dass die Fahrt nicht viel länger dauert als eine Halbzeit beim Fußball, waren sie einigermaßen beruhigt. Was aber alle Fahrtteilnehmer enorm beunruhigte, war die Gefahr, das selbe Schicksal zu ereilen, wie einige Tage vorher eine Gruppe von Australiern. Die waren zu Beginn der Fahrt nämlich noch 40 Personen, und nach dem Wies'nbesuch nahm Charlie nur noch die Hälfte mit nach Hause!! Der Rest musste laut Erzählung unseres Fahrers anscheinend den Neuseeländern oder Engländern oder Amerikaner oder den 30.000 Italiener auf der Wies'n in die Hände gefallen sein. Langsam regte sich der Verdacht, dass Sepp Dobler bereits tags zuvor von den Gefahren (kein Handy, kein Rauchen, kein Heimkommen, keinen "Neger" - nur Edelstoff) erfahren hatte und sich diesen durch seine "Krankheit" entzog. Die restlichen AH-Spieler mussten nun aber wohl oder übel da durch, denn man saß bereits im Bus, und während der Fahrt auf der Autobahn auszusteigen ist auch nicht ganz ungefährlich.
Pünktlich am ESV-Gelände in München angekommen, kam auf die unerschütterlichen AH-Kicker der nächste Tiefschlag zu. Der sonst so umsichtige Hans "Gasei" hatte die ältesten Trikots mit den ungeliebten Stutzen eingepackt. Man entschied sich zunächst für eine kurze Sitzblockade in der Kabine (einige nutzten dies zum endgültigen Ausschlafen), um dann doch auf's Feld zu laufen.
Die zwei Spiele sind recht schnell erzählt. Als erstes ging's gegen die König-Ludwig-Kicker, die in Unterzahl auch gleich 2:0 führten. Doch dies wurde bald ausgeglichen und am Ende gewannen die Rimstinger mit 6:3. Das anschließende Spiel um Platz 1 gegen eine Werksmannschaft, irgendwo vom Bodensee, endete 3:2 für das Rimstinger Team. Erwähnenswert von diesen beiden Spielen ist eigentlich nur das sehenswerte Tor von Hubert Schleipfner aus 25 m. Oder waren es 35 oder 45 oder 55 oder ...m. Genau weiß es wirklich keiner mehr, denn nach jeder Maß Edelstoff erzählte Hubbi die Geschichte erneut, auch wenn es niemanden interessierte. Was soll's, entscheidend war die Titelverteidigung, der Empfang des original Wies'n-Maßkruges (den man auch als Letzter bekommen hätte) und die baldige Abfahrt zur Wies'n.
Aber da stellte sich das nächste Problem ein. Um ja nicht pünktlich die reservierten Plätze im Augustiner einnehmen zu können, verbot uns unser Busfahrer die S-Bahn zu nehmen. Denn in der S-Bahn setzte man sich unweigerlich der Gefahr aus, eine Beute der verschollenen Australier oder Engländer oder Amerikaner oder der 30.000 Italiener zu werden. Außerdem würde laut Charlie keiner mehr den Bus beim ESV-Gelände finden. Oder noch schlimmer, man könnte im Wohnwagen eines Italieners landen und am Sonntag in Mailand aufwachen. Nach kurzer Beratung entschied unser Präse Max Reidl, sich in die ortskundige Obhut unseres Busfahrers zu begeben. Und tatsächlich, nach nur 5 Minuten Fahrt sah man bereits die "Hacker-Brücke" und war somit nicht mehr weit von der Theresienwiese entfernt. Doch Charlie hatte noch einige Abkürzungen auf Lager, die nicht einmal die Busfahrer des MVV kannten. Komisch war nur, dass man von der Wies'n immer weiter weg kam und plötzlich Richtung Garmisch und Innsbruck unterwegs war. Doch auch da hatte Charlie eine Abkürzung parat, er kehrte nach einigen Kilometern um und setzte uns mit Verspätung an der Theresienwiese ab.
Im Augustiner angekommen, konnten dann endlich die Bier- und Hendlmarken umgesetzt werden. Einige der erfolgreichen AH-Kicker waren jedoch von der langen Busfahrt Richtung Innsbruck so ausgetrocknet, dass sie noch einige Biermarken nachkaufen mussten. Auf alle Fälle war es sehr lustig im Zelt und es gesellte sich auch noch ein gewisser Anton aus Tirol hinzu (vermutlich hätten wir den in Innsbruck abholen müssen!), der die Stimmung auf den Siedepunkt trieb. Doch weil Adi Bliemel in der Kupferkanne unbedingt noch 1 Neger trinken wollte, traf man sich pünktlich am vereinbarten Treffpunkt an der Bushaltestelle.
Jetzt platzte aber unserem Busfahrer endgültig der Kragen. Wie konnten wir es uns auch erlauben, pünktlich da zu sein. Er hätte sich doch noch so gerne mit der Dame von der kommunalen Verkehrsüberwachung unterhalten, die ihm angeblich ein Bußgeld in Höhe von 400 DM angedroht hatte. Mit dem Anschiss, der von der Theresienwiese bis zum Irschenberg dauerte, war natürlich auch die gute Stimmung beim Heitauer - äh Teufel. Andi Fenzl* und Hubbi Schleipfner* (*Anm. der Red.: Namen nicht geändert) legten sich gleich im Bus zum Schlafen, ihnen war das Hendl nicht gut bekommen. Die andere ertränkten ihren Kummer mit ein paar Bus-Halben.
In Rimsting angekommen, löste sich die Gesellschaft recht schnell auf. Adi kaufte sich einen Neger in der Kupferkanne, ein Teil fuhr - äh ging nach Hause und Max Reidl weiß immer noch nicht, dass er noch beim Has'n war. (Text: Rudi Unterstraßer)

Es spielten und tranken: Michael Schwabe, Christian Furtmayr, Hubbi Schleipfner, Joe Beutlhauser, Joe's Schwager, Adi Bliemel, Christian König, Rudi Unterstraßer, Raimund Vielberth, Michael Vorderegger, Andi Fenzl, Max Reidl, Christian Späth
Zuschauer und Wies'nbesucher: Frau Beutlhauser mit Tochter
Es fehlte: Sepp Dobler!!!


TSV Rimsting - ASV Rott    2 : 8
Freitag, 15.09.00 um 19.00 Uhr

Zweifacher Torschütze: Sepp Dobler, der sich vor dem Debakel aber auswechseln ließ


TSV Rimsting - TV Obing    3 : 6
Freitag, 28.07.00 um 19.00 Uhr

Warum dauert ein Spiel 90 Minuten?

 


Seefest-Pokalturnier
Sonntag, 02.07.00 ab 12.00 Uhr

TSV Rimsting

-

TSV Bad  Endorf

1

:

1
ASV Eggstätt - 1860 Rosenheim 3 : 0
TSV Rimsting - FC Traunreut 1 : 2
TSV Bad Endorf - ASV Eggstätt 0 : 0
1860 Rosenheim - FC Traunreut 1 : 4
TSV Rimsting - ASV Eggstätt 0 : 0
TSV Bad Endorf - 1860 Rosenheim 3 : 1
FC Traunreut - ASV Eggstätt 2 : 5
TSV Rimsting - 1860 Rosenheim 2 : 4
TSV Bad Endorf - FC Traunreut 6 : 1

 

Verein

Punkte

Tore
1. TSV Bad Endorf 8 10:3
2. ASV Eggstätt 8 8:2
3. FC Traunreut 6 9:13
4. TSV 1860 Rosenheim 3 6:12
5. TSV Rimsting 2 4:7

 


TSV Rimsting - TSV Babensham    0 : 4
Freitag, 09.06.00 um 19.00 Uhr

Wo ist mein Bier?
Wo bleibt die Gualaschsuppe?

 


TSV Rimsting - TuS Prien    1 : 8
Freitag, 26.05.00 um 19.00 Uhr

Gespielt mit "Hose voll"!

"Was raschelt im Gebüsch herum? Ich glaub es ist Napoleon! Nein! Nein! Das ist Rimsting's ungeschlagene Elf! Hipp, hipp, hurra! Hipp, hipp, hurra! Victoria!" So lautet eigentlich der Kampfgesang der hiesigen Fußballer. Doch seit dem Derby gegen Prien muss der Text umgeschrieben werden: "Was raschelt .... Nein! Das ist Rimsting's ängstlich zitternde AH! Hilf, hilf, oje! Hilf, hilf, oje! Victoria!"
Was war geschehen?
Diese ach so unsportliche und unfaire Mannschaft des TuS Prien hatte es doch tatsächlich gewagt, mit der halben Ersten Mannschaft anzutreten. Denn sie stellte den über 30-jährigen Tom Danzer, der derzeit noch für 3 Spiele in einer mittelmäßigen Herren-Kreisligamannschaft als Ersatzspieler sein Gnadenbrot verdient, in der AH-Mannschaft beim Derby gegen Rimsting auf. Zu allem Überfluss akzeptierte dieser hinterhältige und durchtriebene Gegner auch noch, dass bei Rimsting der junge unter 30-jährige Michael Vorderegger mitkickte (wäre besser gewesen, Prien hätte protestiert). Bei soviel Unsportlichkeit auf Seiten der Priener war das Gejammer in der Kabine der Heimmannschaft natürlich groß. Nein, halt! Nicht alle Spieler bekamen das große Flattern! Für Einen muss die Lanze gebrochen werden: Sepp Dobler! Dieser unerschrockene Kerl kennt anscheinend keine Furcht. Wagemutig trotzte er dem Gegner und war entsetzt in Anbetracht seiner ängstlichen Mitspieler. Kopfschüttelnd verließ er in Kampfausrüstung (Trikot, Fußballschuhe und Spielball) die durch Angstschweiß überflutete Umkleidekabine.
Nach langem und aufbauendem Zureden wagten sich dann doch die meisten Rimstinger AH-Kicker, zitternd und mit etwas Verspätung, zum Anstoß auf's Spielfeld. Es dauerte dann auch mindestens 10 Minuten, bis sich die Verkrampfung leicht gelöst hatte, und auch die Heimmannschaft mal Richtung Priener Tor eilte; allen voran natürlich Sepp Dobler, der ein um's andere Mal den Gästetorhüter prüfte. Sepp Dobler war äußerst beweglich und brachte die Priener Hintermannschaft immer wieder mit seinen schnellen Antritten in Verlegenheit. Leider hatte er beim Abschluss viel Pech. Hätte Dobler nur etwas Unterstützung bekommen, wäre die Niederlage sicher zu vermeiden gewesen. Aber so zog Prien recht schnell mit 3 Toren davon. Sepp Dobler war es dann vorbehalten den Ehrentreffer zu erzielen und kurzzeitig den Spielstand zu beschönigen. Eine von Rudi Unterstraßer in Mario-Basler-Manier getretene Ecke konnte Rimstings "Fels in der Brandung" aus 1 m über die Linie drücken. Doch bald darauf erhöhte Prien wieder auf 1:4.
Die zweite Halbzeit verlief auch nicht besser. Prien schoss ein Tor nach dem Anderen, immer fleißig unterstützt von der Rimstinger Defensivabteilung. Als dann zu allem Übel Sepp Dobler wegen Verletzung ausscheiden musste, war es mit den Offensivkünsten des TSV völlig vorbei. Folglich muss das 1:8 akzeptiert werden.
Naja, glücklicherweise konnte nach dem Match das Wehklagen über die unsportliche Aufstellung des TuS Prien mit der von Wirt Robert Greisinger verordneten gelb-flüssigen Medizin gelindert werden. (Text: Rudi Unterstraßer)

Es spielte: Sepp Dobler
Es jammerten und zitterten: Michael Schwabe, Max Reidl, Adam Bliemel, Christian Furtmayr, Robert Greisinger, Richard Gottwald, Rudi Unterstraßer, Michael Vorderegger, Andi Fenzl, Joachim Frank, Siegi Weinzierl, Ernst Guggenbichler, Peter Stephan



TSV Rimsting - SV DJK Heufeld    3 : 7

Ein Späth'er Notarzt, ein König, ein Gamsei
und ein müder Joe!
(Ein Fußballspiel in 4 Akten)

1. Akt 1:2 für Heufeld (in Rimsting):
Es ist nicht zu glauben, was sich Rimstinger AH-Fußballer alles einfallen lassen! Dachte man doch noch der Einfallsreichtum unseres unendlich weisen und klugen Präse's Max Reidl wäre durch nichts zu überbieten, so wurde man in diesem Spiel eines Besseren belehrt.
Das Spiel begann recht flott und Rimsting war Herr im eigenen Stadion. Man hatte den Gegner gut im Griff kam durch Sepp Dobler zu einigen guten Möglichkeiten, die er jedoch vergab. Keiner rechnete damit, das war vermutlich auch der Grund warum sich in der Abwehr niemand darum kümmerte, aber plötzlich waren die Heufelder im Rimstinger Strafraum und es stand 0:1. Der Rückstand wurde schnell verdaut und die Heimmannschaft spielte gleich wieder voll auf Angriff. Rudi Unterstraßer prüfte den gegnerischen Keeper mit einem Distanzschuss, Sepp Dobler vergab erneut einige gute Chancen und Christian Späth war auch auf dem Platz. Heufeld konnte auf Dauer dem Druck nicht Stand halten und so folgte in logischer Konsequenz der 1:1-Ausgleich. Rimsting schickte sich an, das Ergebnis zu verbessern! Joe Beutelhauser, Christian König und Raimund Vielberth verfehlten nur knapp das Ziel, Sepp Dobler vergab wieder gute Chancen und Christian Späth war auch auf dem Platz! Während einer kurzen Verschnaufpause kam Heufeld zu einem Eckball. Und hier zeigt sich, wie wichtig gutes Stellungsspiel ist. Nicht das der Spieler! Nein - das des Schiedsrichters! Denn dann hätte er erkannt, dass der getretene Eckball bereits deutlich im Aus war, bevor er auf den Kopf eines Heufelder Stürmers fiel und von dort zum 1:2 ins Tor. Rimsting protestierte nur kurz und begann sofort wieder zu stürmen, Sepp Dobler vergab wieder gute Chancen und Christian Späth war auch auf dem Platz. Der Gegner wurde klar beherrscht und man konnte bereits kurz vor der Halbzeitpause trotz des Rückstandes mit einem deutlich Sieg der Heimmannschaft rechnen. Doch was dann folgte, das hatte niemand geahnt, nicht einmal Max Reidl in seiner unendlich Weisheit hätte sich sowas ausdenken können:
Um einer bevorstehenden Auswechslung zu entgehen und nicht am absehbaren Erfolg beteiligt zu sein, schrecken manche Spieler wirklich vor nichts zurück! Sie nehmen sogar in Kauf, dass ihre Gegenspieler ein schlafloses Wochende vor lauter Schuldgefühlen haben, obwohl sie völlig unschuldig sind!  Christian Späth, der auch auf dem Platz war, erkannte sehr genau, dass er aufgrund seiner Leistung einer Auswechslung zum Opfer fallen würde. Diese Schmach wollte er vermutlich nicht über sich ergehen lassen. Lieber wegen Verletzung ausgewechselt, als wegen schlechter Leistung. Aber dass er gleich soweit gehen würde, das hat wirklich niemand geglaubt. Er hätte doch ganz einfach eine Verletzung vortäuschen können, Sepp Dobler hat's doch letzte Woche vorgemacht. Aber nein, Christian Späth muss immer gleich übertreiben und gleich so übertreiben, dass er nicht einmal seinen Mitspielern den veraussichtlichen Erfolg (vermutliches Endergebnis: 5:2 für Rimsting) gönnt. Bei einem Allerwelts-Zweikampf kommt Christian zu Fall, landet auf der rechten Schulter und reißt sich dabei alle drei Bänder des Schultergelenks. Der Schock bei Mitspielern, Gegnern und Schiri war groß. Sogar der Himmel weinte in Strömen. Wo doch Christian mit einer schauspielerischen Höchstleistung zwischendurch auch noch kurz ohnmächtig wurde. Der herbeigerufene Notarzt kam etwas spät zu Christian Späth, worauf an ein Weiterspielen nicht mehr zu denken war. Folgerichtig wurde das Match abgebrochen und in die Kupferkanne verlegt, wo es auch recht lustig war, vorallem, als auch Christian Späth mit eingewickeltem Arm wieder auftauchte und recht fröhlich grinste.
(Text: Rudi Unterstraßer)

2. Akt - 2:1 für Rimsting (in Heufeld 1. Halbzeit):
Nachdem die Rimstinger das abgebrochene Spiel nicht auf sich sitzen lassen wollte (insbesondere weil es dort noch einen 4. Akt gab - siehe weiter unten), fuhr man ein paar Tage später zur Revanche nach Heufeld. Unterstützt von dem nach seiner Schulteroperation schon wieder lachenden Christian Späth an der Außenlinie, zeigten die Rimstinger auch gleich, dass sie diesmal den Spieß umdrehen wollten. Es wurde recht offensiv gespielt, und so kam man zu guten Torgelegenheiten. Sehenswert war dabei der 20-m-Schuss von Rudi Unterstraßer, der den Ball in seiner unnachahmlicherweise mit der Spitze seines Schuh's ans Lattenkreuz donnerte. Das war das Signal für weitere Sturmläufe. Joachim Frank hatte dann auch mal eine gute Szene: Sein Einwurf erreichte direkt Sepp Dobler! Dobler umspielte kurz seinen Gegenspieler und zog ab. Seinen harten Schuss konnte der Torwart nicht festhalten und Rudi Unterstraßer bekam am 16er den Ball. Dieser lupfte mit rechts den Ball über einen Gegner und hämmerte mit links das Leder aufs Tor. Von der Unterlatte prallte die Kugel ins Netz - 1:0 für Rimsting. Kurz darauf umspielte Michael Vorderegger im Strafraum zwei Gegner und mit einem gefühlvollen Heber ins lange Eck besorgte er das 2:0 für Rimsting. Wer jetzt glaubte, die Sache wäre gegessen gewesen, der hat sich getäuscht. Es dauerte nicht lange und unsere Abwehr schaute ganz verduzt den Kombinationen der Heufelder zu und schon stand es 2:1. Es wäre besser gewesen nach diesem Tor aufzuhören, denn momentan stand es insgesamt 3:3, doch es gab leider noch eine Halbzeit in Heufeld. (Text: Rudi Unterstraßer)

3. Akt - 0:4 für Heufeld (in Heufeld 2. Halbzeit):
Vermutlich lag es an dem Brotzeitgeruch und an der stimmungsvollen Musik, die aus dem 10 m entfernten Festzelt kamen, dass sich die Rimstinger nicht mehr konzentrieren konnten. Denn plötzlich ging es Schlag auf Schlag. Zuerst vergab Rudi Unterstraßer nach einer tollen Vorlage von Peter Stephan aus 3 m. Er schoss freistehend vorm Tor direkt in die Arme von Heufeld's Keeper. Kurze Zeit später revanchierte sich Rudi bei Peter, der wiederum die wunderbare Flanke aus 5 m am Tor vorbeiköpfte. Logische Folge der vergebenen Möglichkeiten waren die Treffer der Heufelder, die sich wahrlich nicht als großzügige Gastgeber entpuppten. Nützten sie doch eiskalt jeden geringsten Fehler der Rimstinger Hintermannschaft schamlos aus und schossen ein Tor um's andere. Dazwischen stürmten die Chiemseer unaufhörlich auf's gegnerische Tor, Sepp Dobler vergab gute Möglichkeiten und Christian Späth war auch an der Seitenlinie. Am Ende der 90 Minuten waren alle froh, dass der Schiri ein Einsehen hatte und die Rimstinger beim 4. Akt endlich ihre wahren Stärken zeigen konnten. (Text: Rudi Unterstraßer)

4. Akt - deutlicher Erfolg für Rimsting (im Festzelt in Heufeld):
Im Festzelt waren die Rimstinger (14 Spieler + verletztem Christian Späth und seiner Frau Gabi) gegen die zahlenmäßig weit überlegenen Heufelder (ca. 2000 Festzeltbesucher) enorm unter Druck, doch sie beugten sich genauso wenig, wie ein kleines bekanntes gallisches Dorf zur Römerzeit.
Unter der dirigentischen Leitung von "Troubardix" Max Reidl liefen die wackeren Kämpfer des kleinen bekannten Chiemsee-Dorfes zu Höchstleistungen auf. Sowohl beim Bodenkampf auf der Tanzfläche zwischen den Biertischen, als auch beim Luftkampf auf den Tischen und Stühlen und auch beim Schreikampf zu einigen Liedern waren die Rimstinger den Gegnern weit überlegen. Heufeld's AH versuchte noch mit einer Bestechung in Form von Bierzeichen (vielen Dank übrigens) das Schlimmste zu verhindern, doch es kam noch schlimmer! Angetrieben von den Rythmen der "Alpenvagabunden" wagte sich auch der Häuptling des Chiemsee-Dorfes "Majestix", auch König genannt, von seinem Schild, sprich Biertisch herunter, und schickte sich an, den Damen des Festzeltes zu zeigen, dass auch ein König elastische Beine hat (es stellt sich die Frage, ob auch "Gutemine" die Tanzfertigkeiten ihres Gatten bekannt sind). Das forsche Auftreten seines Majestix König rief auch Obelix auf den Plan. Beine und Sinne gelockert vom Zaubertrank des Festwirtes, war keine Festzeltbesucherin vor Hans "Gamsei, äh Gasei" Gaßbichler sicher. Die Damen, egal ob jung oder alt, waren begeistert von den zwei tanzwütigen Rimstingern und dankten es mit reichlichen Küssen, was diese natürlich zu weiteren Höchstleistungen antrieb. Da Heufeld langsam merkte, von der Vitalität ihrer Gegner überrollt zu werden, riefen sie verzweifelt um Hilfe. Doch der Angerufene, ein gewisser "Anton aus Tirol", schlug sich sofort auf die Seite der zahlenmäßig unterlegenen Rimstinger (vermutlich stammen seine Urahnen aus diesem Dorf). Nachdem es am Boden langweilig wurde, verlegte man die Kämpfe auf Bänke und Stühle, aber erst auf Anregung der Rimstinger Spieler. Viele Heufelder sahen da bereits die Aussichtslosigkeit ihres Kampfes ein und blieben gleich sitzen. Somit hatte Rimsting deutlich die Lufthoheit übernommen. Als die Stimmung auf dem Höhepunkt war, ließ sich sogar der sonst äußerst besonnene Feldherr der Bad Aiblinger Polizei, zur Überraschung seiner Untergebenen, zu einem rythmischen Winken hinreißen
Als dann endlich der gelbe Zaubertrank gegen 23.30 Uhr ausging, glaubten viele, der Spuk sei nun vorbei! Weit gefehlt!! Jetzt gings erst richtig los! Denn nun hatten die Rimstinger  weitere Gegner entdeckt, die sich hinter einer Barriere, auch "Bar" genannt, versteckt hatten. Diese Gegner fielen dann dem immer noch großen Durst der Gäste vom Chiemsee zum Opfer. Gegen 01.00 Uhr gaben sich endlich auch letzten Heufelder geschlagen und die Rimstinger traten zusammen mit Anton aus Tirol die Heimreise an.
Jetzt soll aber niemand meinen, alle Rimstinger AH-Spieler kämpfen immer so tapfer. Nein, es gibt einen, der schmeißt sehr schnell die Stimmung, äh Flinte, ins Korn und gibt sich seiner Müdigkeit hin. Kurz nach Betreten des Kampffeldes im Festzelt versuchte der "müde Joe", auch bekannt unter Jochen Beutelhauser, die Kampfkraft der eigenen Mitspieler zu torpedieren, indem er ständig um Aufgabe sowie Heimfahrt bettelte. Doch sein Sirenen-Gesäusel blieb bei den wackeren Mitspielern, unterstützt vom Anton, ungehört. (Text: Rudi Unterstraßer)

Es spielten, tanzten, sangen und kämpften: Michael Schwabe - Adam Bliemel, Christian Furtmayr, Jochen Beutelhauser, Christian König, Richard Gottwald, Nigel Vorderegger, Joachim Frank - Raimund Vielberth, Rudi Unterstraßer, Peter Stephan, Max Reidl, Christian Späth, Hans Gasbichler, Sepp Dobler



TSV Rimsting - TSV Hohenthann    2 : 2
Freitag, 05.05.00, 18.30 Uhr

Präse's taktischer Schachzug brachte Remis!

Wer weiß wie's ausgegangen wäre, hätte unser mit allen Wassern gewaschene Präse, Coach, AH-Leiter, Fußballgott, Raucher und Biertrinker Max Reidl nicht in seine mit unendlichem Erfahrungsschatz gefüllte Trainer-Trickkiste gegriffen. Aber durch einen genialen und meisterlichen taktischen Schachzug sicherte er den Rimstinger AH-Kickern noch das Unentschieden.
Die Heimmannschaftschaft spielte in der gleichen Aufstellung wie beim erfolgreichen Auswärtsspiel in Eiselfing. Jedoch ließen bereits einige taktische Umänderungen gegen die überaus starken, schnellen und kombinationsfreudigen Gäste aus Hohenthann die Erfolgsbessenheit unseres Präses erkennen. Denn er verzichtete auf die beiden Unsicherheitsfaktoren Jens Lehmann, äh Hans Gaßbichler, und Jens Jeremies, äh Joachim Frank (siehe Bericht weiter unten)! Jens L., äh Hans G.,  wurde durch den bestens aufgelegten Michael Schwabe ersetzt, der sich mit Glanzparaden immer wieder in Szene setzte und so der Abwehr die nötige Sicherheit gab. Jens J., äh Joachim F., musste, nachdem er sich bereits vor lauter Scham nicht zum Training traute, Christian Furtmayer weichen. Auch Adam Bliemel fiel dem von Max Reidl entwickelten Rotationsprinzip zum Opfer. Für ihn kam unser Wirt Robert Greisinger zum Einsatz, zumindest in der ersten Hälfte. Denn dann musste er sich ja schließlich auf den anschließenden Wettbewerb im Sportheim vorbereiten. Für ihn spielte dann später der noch relativ junge (37 J.) und unerfahrene Andi Fenzl, der aber auch etwas AH-Luft schnuppern sollte.
Durch die Umstellungen kam Rimstings AH anfangs nicht so recht in Schwung und sah sich permanenten Angriffen der Hohenthanner ausgesetzt. Die Abwehr um Jogi Beutelhauser und Keeper Michael Schwabe konnte sich über Unterbeschäftigung nicht beschweren. Die wenigen Entlastungsangriffe brachten kaum Entspannung, denn der Angriff um Sepp Dobler kam nicht sonderlich zur Geltung. Außerdem wurde Sepp Dobler schon bald aufgrund einer angeblichen Verletzung (Zerrung - ha, ha, ha) auf Geheiß unseres Präse Max Reidl von Hans Gaßbichler ersetzt. Doch wie klug, raffiniert und vorausschauend diese taktische Auswechslung war, erkannten einige erst später, viele überhaupt nicht. Warum war dieser taktische Schachzug unseres mit allen Fußballergeheimnissen vertrauten Präses Max Reidl so genial? Ganz einfach: Kurz nach der Auswechslung kam es wie es kommen musste. Jogi Beutelhauser war mit seiner Aufgabe als Libero bei den ständigen Angriffen völlig überfordert und als Folge schubste er absolut unnötig einen Gegner im Strafraum um. Rimstings neuer Schiedsrichter Sepp Werndl, der das Match leitete und mit Abseitsbelehrungen nicht sparte, erkannte sofort richtig auf Elfmeter, was die Gäste schamlos zum 0:1 ausnützten (Leider durfte Sepp Dobler nicht schießen). Nach diesem Rückstand kam die nächste taktische Meisterleistung Max Reidl's. Er schickte Jogi Beutelhauser in den Sturm, um angeblich mehr Druck nach vorne zu erzeugen. Doch in Wirklichkeit war es so: Reidl hatte mit seinem Kennerblick frühzeitig erkannt, dass Jogi in seiner Abwehrrolle total überfordert war. Um ihn aber durch eine Auswechslung nicht zu vergrämen, ließ Max Sepp Dobler die Verletzung vortäuschen, um Jogi dann auf diesen frei gewordenen Posten im Sturm einzusetzen, wo er dann kein Unheil in Form von weiteren Elfmetern mehr anrichten konnte. Der ins Abwehrzentrum zurückbeorderte Robert Greisinger hatte dann das Geschehen hinten gut im Griff und auch im Sturm tat sich mehr. So zeigte Rudi Unterstraßer mit einem 16m-Schuss, den der Gästekeeper gerade noch übers Tor lenken konnte, dass die Rimstinger nicht verlieren wollten.
Doch es dauerte bis nach dem Seitenwechsel mit dem Ausgleich zum 1:1. Nach einem Handspiel erhielten diesmal die Gastgeber einen Elfer, den Jogi Beutelhauser (Sepp Dobler war Gott sei Dank in weiser Voraussicht Max Reidl's schon ausgewechselt) sicher verwandelte. Nachdem sich Max Reidl endlich selbst einwechselte, Rudi Unterstraßer verließ das Feld, wurde der Druck noch etwas verstärkt. Nach einem herrlichen Diagonalpass von Peter Stephan auf Hans Gaßbichler fiel das 2:1. Torschütze war jedoch Raimund Vielberth, der die Verwirrung nach dem Pressschlag von Gaßbichler und dem Gästetorwart eiskalt ausnützte und den Ball aus 12m einschoss. Kurz vor Spielende gelang Hohenthann dann doch noch das sicherlich verdiente 2:2-Ausgleichstor. Einen 16m-Schuss konnte Michael Schwabe zwar mit dem Fuß erwischen, aber nicht entscheidend ablenken, so dass der Ball doch im Tor landete.
(Text: Rudi Unterstraßer)

Es spielten: Michael Schwabe, Jogi Beutelhauser, Richard Gottwald, Christian Furtmayer, Peter Stephan, Robert Greisinger, Raimund Vielberth, Rudi Unterstraßer, Christian König, Christian Späth, Sepp Dobler, Andi Fenzl, Hans Gaßbichler, Max Reidl


Trotz Lehmann und Jeremies gewonnen!!

TSV Eiselfing - TSV Rimsting    4 : 5
Freitag, 28.04.00, 18.30 Uhr

Obwohl die Rimstinger AH zwei Garanten für Niederlagen und Eigentore in ihren Reihen hatte, gelang durch kluges Kombinationsspiel, sehenswerten Treffern und enormer Konditionsstärke (besonders nach dem Spiel in der Wirtschaft, wo nur 2 Spieler vorzeitig ausgewechselt wurden) den Sieg nach Hause zu schaukeln.
Das Spiel begann recht abwechslungsreich mit deutlicher Feldüberlegenheit der Gäste aus Rimsting. Besonders die linke Seite mit Adam Bliemel, Peter Stephan und Rudi Unterstraßer begeisterte mit schönem, schnellen Kombinationsspiel (leider zu schnell für die drei). Unserer AH merkte man die lange Winterpause überhaupt nicht an. Sepp Dobler konnte sich sogar erlauben, einen Elfmeter zu vergeben (hat er übrigens die 5 Maß schon bezahlt?). Angepeitscht von Präse Max Reidl an der Außenlinie rollte Angriff um Angriff auf das Eiselfinger Tor, nur das Tor schossen zuerst die Gastgeber. Die Rimstinger Abwehrreihe um Libero Jogi Beutelhauser war etwas undisponiert, als ein Gegner in den Strafraum eindrang. Keiner wollte den Stürmer stören, also gab man ihm zu Dritt Geleitschutz, bis er endlich allein vor TW Jens Lehmann, äh Hans "Gasei" Gaßbichler, auftauchte und ungehindert zum 1:0 einschoss. Dieses Tor konnte man Jens Lehmann, äh Hans Gaßbichler, wirklich nicht ankreiden. Auch Jens Jeremies war hier noch völlig unbeteiligt. Nur kurz geschockt vom Gegentor rollte sofort wieder die Angriffsmaschinerie der Rimstinger. So folgte fast mit dem Pausenpfiff der höchstverdiente Ausgleich durch Jogi Beutelhauser. Zuvor hatte Peter Stephan einen Freistoß von links in den Strafraum genau zum freistehenden Rudi Unterstraßer gezirkelt. Doch uneigennützig wie Rudi nun mal ist, legte er, anstatt allein vor des Gegners Tor selbst zu schießen, gekonnt den Ball zurück zu dem schlechter postierten Christian Späth. Dessen Schuss prallte von einem Gegner genau zu Jochen, der den Ball aus 16m ins Tor donnerte.
Nach der Pause, nun auch auf dem Feld unterstützt von Präse Max Reidl (er wollte jetzt selbst spielen, da die Zigaretten aus waren), setzten die Rimstinger ihren Sturmlauf fort. Eine butterweiche Flanke von Sepp Dobler nahm Christian Späth aus vollem Lauf direkt an und hämmerte den Ball aus 10m in Maschen (wer behauptet Christian wollte den Ball stoppen, hat vielleicht auch nicht Unrecht). Nun waren die Gäste nicht mehr zu stoppen - nur durch sie selbst. Als erster übernahm Jogi Beutelhauser die Aufgabe, den TSV Eiselfing mitspielen zu lassen. Sein Pass landete genau beim Gegner, dessen 20m-Schuss sich hinter TW Jens Lehmann, äh Hans Gaßbichler, ins Tor senkte. Doch Rimstings Antwort ließ nicht lange auf sich warten. In Mario-Basler-Manier zirkelte Peter Stephan eine Ecke über Freund und Feind direkt ins Tor - 2:3. Wie bereits beim ersten Rimstinger Treffer war auch hier Rudi Unterstraßer beteiligt; er schob den Ball zu Peter Stephan, damit dieser die Ecke treten konnte! Doch die Freude dauerte nicht lange: Rudi Unterstraßer (schon wieder der) setzte vor dem eigenen Strafraum energisch nach, zu energisch, es gab Freistoß. Und dieser Freistoß hatte es in sich. Er war zwar nicht scharf, eher schwach geschossen, auch genau in die Arme von TW Jens Lehmann, äh Hans Gaßbichler, doch Lehmann, äh Gaßbichler, stupste sich in Gaßbichler-, äh Lehmann-Manier, den Ball selbst ins Tor zum 3:3-Ausgleich. Zum Glück hatten die Rimstinger an diesem Abend Rudi Unterstraßer im Team. Nach einem herrlichen Zusammenspiel mit Christian Späth auf der linken Seite passte er überlegt und gekonnt in die Mitte zum mitgelaufenen Sepp Dobler, der keine Mühe mehr hatte, dieses wunderbare Zuspiel erfolgreich abzuschließen - 3:4. Nach dem bei Rimsting nicht nur Jens Lehmann, äh Hans Gaßbichler, dabei war, sondern auch Jens Jeremies, konnte man sich mit dieser Führung natürlich nicht zufrieden geben. Nach 3 "Assist"-Punkten wollte sich nun Rudi Unterstraßer selbst in den Torreigen eintragen. Also setze er zu einem Sturmlauf über 2-3 Meter an und zog aus etwa 16m in unnachahmlicher Weise scharf, flach und platziert mit der Spitze seines Schuhs ab - 3:5. Die Freude über den Zwei-Tore-Vorsprung war groß, denn man wusste, man hatte noch Jens Jeremies im Team. Und tatsächlich: kurze Zeit später überraschte er Jens Lehmann, äh Hans Gaßbichler, mit einem abgefälschten Ball zum 4:5-Endstand. Dieser Anschlusstreffer der Eiselfinger fiel jedoch so spät, dass nicht einmal mehr Jens Lehmann, äh Hans Gaßbichler, oder Jens Jeremies, äh Joachim Frank, das Spiel hätten wenden können. (Text: Rudi Unterstraßer)

Es spielten: Jens Lehmann (äh Hans Gaßbichler) (1 Tor) - Jens Jeremies (äh Joachim Frank) (1), Adam Bliemel, Jogi Beutelhauser (1), Peter Stephan (1), Richard Gottwald, Raimund Vielberth, Christian König, Rudi Unterstraßer (1), Sepp Dobler (1), Christian Späth (1), Präse Max Reidl


Hallenturnier in Rosenheim
5. Platz: AH des TSV Rimsting
Samstag, den 18.03.00

Einen hervorragenden 5. Platz belegte das AH-Team des TSV Rimsting beim Hallenturnier des TSV 1860 Rosenheim hinter den Erstplatzierten Gastgebern, dem SV Westerndor, TSV Bad Endorf und dem ASV Happing. Damit verteidigte das Team erfolgreich den vorletzten Platz gegen den EuroClub Rosenheim, der mit der gleichen Punktezahl, aber mit wesentlich schlechterem Torverhältnis, 6. und somit Letzter wurde.
Wie immer hatten die Rimstinger anfangs Umstellungsprobleme von der kleinen TSV-Halle in eine großen Dreifachhalle. Aber ausgerechnet bereits im ersten Spiel traf man auf den späteren Turnierletzten und erreichte aufgrund der kurzen Gewöhnungsphase gerade noch ein 2:2-Unentschieden durch Tore von Hans "Gasei" Gaßbichler und Sepp Dobler. Vom Spielverlauf wäre jedoch ein Sieg möglich gewesen. Die restlichen 4 Spiele gegen die Mannschaften von Bad Endorf, 1860 Rosenheim, Happing und Westerndorf begannen meist sehr erfolgreich mit einem Führungstreffer der Rimstinger, aber dann war die Sache auch schon erledigt. Denn man musste sich ja bereits wieder auf das Pausenbier vorbereiten, das es in der Cafeteria zwischen den Spielen gab. Außerdem war die Platzierung sowieso egal, denn alle Mannschaften bekamen als Preis einen Fußball zum Üben und 1 Flasche Pausensekt und am Wichtigsten war eh, dass es Spaß gemacht hat - und das hat es. Leid konnte einem nur unser Keeper Michael Schwabe tun, denn der wuchs über sich hinaus und vereitelte eine Großchance nach der anderen, wurde aber von seinen Mitspielern ein ums andere Mal im Stich gelassen.
Für's nächste Jahr sollten sich die Rosenheimer vielleicht überlegen, statt der Fußbälle mehr Sektflaschen zu spendieren, denn unsere Flasche hat bei der Heimfahrt gerade mal noch die Stadtgrenze Rosenheims überlebt. Das ist nicht unbedingt weit, wenn man bedenkt, dass wir insgesamt ca. 20 km Fahrtstrecke hatten.

Es spielten: Michael Schwabe, Adi Bliemel, Richard Gottwald (1 Tor), Christian Späth, Christian Furtmayer, Christian König (1), Rudi Unterstraßer, Rober Greisinger (1), Hans Gasbichler (1), Sepp Dobler (4)
Mänätscher: Max Reidl (von erhöhter Sitzposition der Zuschauertribüne - wegen der Nähe zum Beruhigungsgetränk)

PS: Liebe Rosenheimer,
Ihr müsst uns unbedingt im nächsten Jahr wieder einladen, denn unser AH-Leiter Max Reidl muss unbedingt noch die leere Bierflasche zurückgeben, die er in der Cafeteria nicht mehr austrinken konnte!



Hallenturnier in Bad Endorf
4. Platz: AH des TSV Rimsting
Samstag, den 12.02.00