Bericht in der Chiemgau-Zeitung vom Donnerstag, 21.06.2001:

Saisonabschlussfest

Rimsting (th) - «Wir lassen uns nicht unterkriegen» und «Wir werden den Vereinen in der Kreisliga schon das Fürchten lernen»: Diese Aussagen wurden beim Saisonabschlussfest der Rimstinger Fußballer laut. Fußball-Abteilungsleiter Thomas Fritz räumte allerdings ein, dass der Abstieg von der Bezirksklasse in die Kreisliga schon einen «Knacks» verursacht habe.

«Jetzt müssen wie ein bisschen weiter unten spielen», sagte Fritz, der die Mannschaft zum Zusammenhalt und zu neuem Schwung aufrief. Von einer miesen Stimmung war beim Abschlussfest am Sportheim allerdings nichts zu spüren. Die Fußballer, Freunde und Gönner ließen sich das von Otto Berka gestiftete Spanferkel gut schmecken. Richard Angermann hatte es zubereitet, die Fußballdamen sorgten für die Salate und das Kuchenbüffet.

«Auch eine Niederlage muss verarbeitet werden», hob Bürgermeister Florian Hoffmann bei seinem Grußwort hervor. Der Bürgermeister erinnerte an die Euphorie im vergangenen Jahr, als Rimstings Aufstieg in die Bezirksklasse mit einem Sektempfang im Rathaus gefeiert wurde. Positiv habe sich der Aufstieg auch insofern ausgewirkt, als der Bau eines dritten Fußballfeldes und der neuen Parkplätze im Umfeld ohne Probleme erfolgen konnten.

Als Trainer für die neue Saison stellte Fritz Christian Lederer aus Frasdorf vor. Verabschiedet mit Erinnerungsbildern wurden einige Spieler der Ersten Mannschaft. Darunter war auch Torschützenkönig Max Huber, der jedoch den Fußballern als stellvertretender Abteilungsleiter erhalten bleibt. Huber hat in 15 Jahren allein 175 Tore geschossen. Das traditionelle Peterlfeuer auf der Ludwigshöhe am Samstag, 30. Juni, wird in diesem Jahr erstmals von den Fußballern ausgerichtet. Auf das Jugendturnier an den Samstagen 23. und 30. Juni mit 24 Mannschaften wies Fritz ebenfalls hin.


Torschützenkönig Max Huber (links) wurde als Spieler verabschiedet, bleibt jedoch stellvertretender Abteilungsleiter der Rimstinger Fußballer. Rechts: Abteilungsleiter Thomas Fritz. Foto: Thümmler